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Juni – Nigel Parry.

Nigel Parrys Laufbahn als Fotograf begann 1989 in London. Sechs Jahre später ging er nach New York, um sich ganz seiner Arbeit für Editorials und die Werbebranche zu widmen. Seitdem erhält er Aufträge von allen namhaften Printmedien im In- und Ausland und einigen der weltweit einflussreichsten Unternehmen der Werbe-, Film- und Musikbranche. Nigels Arbeiten zieren die Titelseiten von Magazinen wie Time, Premiere und The New York Times Magazine und werden in zahllosen Kunstgalerien und Museen in aller Welt ausgestellt.

Den Startschuss zu seiner Karriere als Fotograf hörte der gebürtige Engländer Nigel Parry im Groucho Club in London. Dort bat man ihn 1987, die Clubmitglieder zu fotografieren. Das Ergebnis war ein Porträtserie, die im Club ausgestellt wurde. Damals arbeitete er als Grafikdesigner für ein renommiertes Verlagshaus.
Die Ausstellung stieß auf ein positives Echo, was Nigel dazu veranlasste, seinen Durchschnittsjob zu kündigen und sich ganz der Fotografie zu widmen. Dies erwies sich als kluger Schachzug, denn bald darauf rief ihn die London Sunday Times an und man bat ihn, eine umfangreiche Porträtserie für die Zeitung aufzunehmen.


Im Jahr 1994 ging Nigel nach New York, wo er seitdem arbeitet. Innerhalb weniger Jahre fotografierte er sich als Werbe- und Editorialfotograf an die Spitze seiner Branche. Zu seinen Kunden zählen einige der namhaftesten Unternehmen im internationalen Werbe-, Film- und Musik-Business. Er hat für Pepsi, IBM, Mercedes, BMW und EMI fotografiert und seine Bilder erscheinen in zahllosen, weltweit aufgelegten Magazinen wie Vanity Fair, Vogue, Newsweek, W, The New York Times Magazine, GQ, Esquire, Premiere, In Style, Time, The Sunday Times Magazine (London) und Amica (Italien).


Nigels Arbeiten sind in vielen Kunstgalerien und Museen zu sehen, unter anderem in der National Portrait Gallery und dem National Museum of Film and Photography. Als erster Porträtfotograf wurde er 1999 eingeladen, auf dem renommierten Filmfestival in Cannes auszustellen.
Für seine ausdrucksvollen Bilder erhielt Nigel zahlreiche amerikanische und internationale Auszeichnungen. Sein erstes Buch „Sharp“ erschien 2000, das nächste mit dem Titel „Precious“ folgt in Kürze.

Wie sehen Sie als Porträtfotograf sich selbst?
– Ich würde sagen, ich bin ein Fotograf der Kategorie „schmucklos“. Meine Aufnahmetechnik richtet sich allein nach dem Modell – vom hochkomplexen Stroboskopblitz bis zu einfachem Tageslicht ist alles dabei. Der Hauptgedanke muss sein, dass die Person vor meiner Kamera (in diesem Moment) der wichtigste Mensch der Welt ist.

 Wie finden Sie Zugang zu Ihren Bildern?
– Indem ich das Bild sehe, bevor ich auslöse, flexibel bin und vor allem weiß, was ich mit dem Foto, das ich gerade mache, sagen will.

Welche Fotografen sind Vorbilder für Sie?
– Anregungen kommen von außen; ich assimiliere alles, was ich in meiner Umgebung wahrnehme. Wenn ich Namen nennen muss, wären da Henri Cartier-Bresson und sein „entscheidender Moment“, Yousuf Karsh wegen seiner sagenhaften Fähigkeit, Licht zu sehen, und Eve Arnold, die einst sagte, wir dürfen die Würde eines Menschen, der uns freundlicherweise sein Gesicht leiht, niemals verletzen.

Was möchten Sie mit Ihren Bildern erreichen?
– Ich will, dass der Betrachter das Gefühl hat, der Mensch auf meinem Foto steht direkt vor ihm.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Freude?
– Die Begegnungen mit Menschen.


Erzählen Sie von Ihrem neuen Buch!
– „Precious“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Porträtfotografin Melanie Dunea. In diesem Buch fragen wir Personen, die so freundlich waren, uns ihre Zeit und Energie zu schenken und sich fotografieren zu lassen: „Welcher Teil Ihres Körpers ist der wertvollste?“. Daraus entsteht in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Starlight Foundation der Bildband „Precious“, der bei Powerhouse Books erscheint. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Buches erfüllt die wohltätige Einrichtung die Wünsche schwerkranker Kinder überall in New York und den USA. Das Buch kommt Oktober 2004 in den Handel.


Weitere Informationen über Nigel Parry finden Sie auf seiner Website..