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February - Peter Mathis.

Peter Mathis ist ein Sport- und Landschafts-Fotograf, den seine Liebe zum Bergsteigen zur Fotografie führte. Seine Auftraggeber sind Unternehmen und Magazine aus der Sportbranche. Lange war natürliches Licht Hauptbeleuchtungsquelle für seine Bilder, inzwischen jedoch arbeitet er auch bei Außenaufnahmen mit Blitz. Eigene Projekte sind ihm willkommene Gelegenheit, seine Gedanken und Gefühle auszudrücken.

Mit seinen beeindruckenden Aufnahmen von Hochgebirgslandschaften und Gebirgspanoramen verbindet Peter Mathis stets den Appell an die Sportler, die Natur mit mehr Achtung und Respekt zu behandeln.

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Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Lehre als Tischler. Aber seine Liebe zu den Bergen und zum Klettern in seiner österreichischen Heimat (die ihn nun seit fast 30 Jahren erfüllt) erzeugte in ihm den Wunsch, den Geist des Alpinismus auf Film zu bannen, was er anfänglich als Amateur auch tat. 1979 kaufte er seine erste Sucherkamera und 1983 seine erste 35-mm-Spiegelreflexkamera. 1986 wurde er schließlich hauptberuflicher Fotograf.

Obwohl Peter keine klassische Ausbildung als Fotograf absolviert hat und sich selbst als ‚autodidaktischer Fotograf' bezeichnet, hat er mittlerweile eine Menge Übung, die er zusammen mit ‚einem gewissen Talent' und der ‚Fähigkeit, sich selbst in Frage zu stellen' als den Schlüssel zu seinem Erfolg als Fotograf betrachtet. Jungen Fotografen rät er, ‚so viele Bilder wie möglich zu machen und zu experimentieren' und ‚immer darauf zu schauen, was andere gute Fotografen machen'. Er weiß aber auch, dass auch er noch viel lernen muss: "Über meine persönlichen Kontakte mit einigen sehr gut ausgebildeten Profi-Fotografen lerne ich immer noch eine Menge über die technischen Aspekte der Fotografie und darüber, wie man technisch perfekte Bilder macht. Es ist diese Perfektion, die ich in meinen Sport- und Außen-Aufnahmen erreichen möchte."

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 Für seine Arbeit für Kunden wie Willy Bogner, KTM Motorcycles, Völkl, Fischer Ski, Red Bull und Patagonia bezieht er seine Inspiration von Leuten wie dem Landschafts-Fotografen Ansel Adams. Aber ganz besonders bewundert er Surfing-Fotografen, die mit ihrer Kameraausrüstung so lange ganz dicht an den Surfern schwimmen, bis das Licht für die Aufnahme genau richtig ist. "Alles ist in Bewegung", meint er, "auch die Fotografen selbst, und trotzdem gelingen ihnen diese unglaublichen Bilder!"

Bei seiner eigenen Arbeit gefallen ihm die Aufträge für KTM Motorcycles besonders. Der Grund hierfür liegt in der Herausforderung, Motorräder in attraktiven Umgebungen zu fotografieren und gleichzeitig einen Eindruck von der Kraft und Schnelligkeit der Maschine zu vermitteln. Aber nicht nur seine Kunden sind von seinen Bildern beeindruckt: Er war der erste österreichische Fotograf, der die Auszeichnung als QEP (Qualified European Photographer) erhielt. Außerdem gewann er zwei Mal den Wettbewerb Banff Mountain Photography Competition in mehreren Kategorien. Natürlich ist er auch stolz auf den Titel als Hasselblad Master 2007.

In den Gegenden, in denen Peter arbeitet, in denen die Temperaturen stark schwanken, ist für hochwertige Aufnahmen ein robustes und zuverlässiges Kamerasystem mit einem hervorragenden Objektiv nötig. Deshalb verwendet er Kamerasysteme von Hasselblad. "Hasselblad hat stets die besten Objektive und Kameras. Ich habe die Hasselblad H2 im Winter in Österreich bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad getestet, und die Kamera hat störungsfrei gearbeitet. Ich finde die Kompatibilität des gesamten Hasselblad-Systems großartig. Ich habe ein paar Objektive aus dem V-System und mit einem Adapter kann ich sie auch für das H-System nutzen. Für mich ist es ein großer Vorteil, wenn ich eine Kamera sowohl digital als auch analog nutzen kann, da ich manchmal weitab jeder Zivilisation und Elektrizität bin."

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Für Landschafts-Aufnahmen nimmt er in der Regel eine 4x5-Zoll-Kamera sowie eine Hasselblad 500C und 503CW und für Sport-Aufnahmen ein 35-mm-Spiegelreflexsystem. Aber im letzten Winter hatte er die Gelegenheit, ein Hasselblad-H-System mit digitalem Rückteil zu testen. "Vom ersten Moment an wusste ich, dass ich mit dieser Kamera Action-Aufnahmen machen konnte", so Peter. "Nachdem ich meine eigene Hasselblad H2 erstanden hatte, kaufte ich einige Monate später ein CFH-Digitalrückteil und arbeite heute ausschließlich mit digitalem Format. Für Sport-Aufnahmen nehme ich so oft es geht die H2 und für Landschafts-Aufnahmen nur noch die H2 mit digitalem Rückteil. Heute ziehe ich eindeutig die digitale der analogen Fotografie vor, und das aus mehreren Gründen: Der gesamte Prozess ist in einem Studio möglich, der Kunde kann die Ergebnisse sofort am Computer begutachten, und digitale Daten sind viel besser als analoge - schärfer und mit mehr Kontrast als mit einer 4x5-Zoll-Kamera."

Neben dem Wunsch, bei jedem Fotoauftrag eine ernsthaftes Konzept umzusetzen - ‚hervorragende und nicht einfach nur gute Sportler, perfekte Wetterbedingungen, perfekte Umgebungsbedingungen, eine gute Wahl der Positionen und natürlich vollständige Informationen dazu, welche Wünsche der Kunde bezüglich des Aussehens des Bildes hat' - hat Peter noch mehr Träume und Pläne für die Zukunft. Sehr gern würde er eine Fotoreportage für ein internationales Magazin wie National Geographic, Stern, Geo, Paris Match oder das Time Magazine machen und ist sicher, die Nutzung des Mittelformats in der Sport-Fotografie auf dasselbe Niveau wie das 35-mm-Format zu bringen. Wir wünschen ihm alles Gute.

Weitere Beispiele zur Arbeit von Peter finden Sie unter www.mathis-photographs.com